Der unübersehbare „Megatrend“ der letzten Jahrzehnte im Verkehrswesen ist die rapide Zunahme des Autoverkehrs (zwischen 1970 und 2007 stieg die Verkehrsleistung des motorisierten Individualverkehrs in Österreich auf mehr als das Doppelte). Damit verbunden war die Anpassung der Siedlungsstruktur nach den Anforderungen des Autoverkehrs. Doch wir leben in einer Zeit des Umbruchs, in einer Zeit der möglichen Trendwenden. Billiges, leicht und reichlich verfügbares Erdöl neigt sich dem Ende zu, Klimaschutzziele lassen sich nur bei einer tatsächlichen „Verkehrswende“ erreichen.
Wie könnte also eine zukunftsfähige Verkehrs- und Raumentwicklung aussehen? Wie werden wir in Zukunft unsere täglichen Wege erledigen und welche Rolle spielt dabei die Gestaltung unseres Lebensraumes? Sind wir für die Zukunft gerüstet?
Programm
* Ernst Schriefl (energieautark consulting gmbh) Peak Oil – gehen uns die Energievorräte aus ?
Projekt Powerdown
* Gernot Stöglehner (Univ. für Bodenkultur), Martin Hollinetz (Regionalmanagement) Wie können wir trotz Erdölknappheit unsere Mobilität erhalten ?
Einflüsse auf Wohnen und Verkehr sowie die Gemeindeentwicklung
* Podiumsdiskussion: Wie zukunftsfähig sind die jetzt angebotenen Lösungsansätze ?
Diskussionsleitung: Harald Hutterer
GMUNDEN – Bei der Wirtschftskammer-Wahl konnte die Grüne Wirtschaft oberösterreichweit einen Zuwachs von 30 % verbuchen! Der Bezirk Gmunden ist an diesem Erfolg maßgeblich beteiligt.
v.l.n.r., 1. Reihe: Ulrike Feichtinger mit Sohn Sebastian, Kurt Krautgartner
v.l.n.r., 2. Reihe: Carl Christian Richter, Kuno Haas
nicht am Bild: Robert Hernler
In den Gremien der Wirtschaftskammer OÖ sind ab sofort vier Personen aus dem Bezirk Gmunden vertreten:
Mag. Kuno Haas – Grüne Erde – Scharnstein, Vorchdorf und weitere Standorte
Kurt Krautgartner MSc – Sattler Energie Consulting – Gmunden
Carl Christian Richter – Buchhandlung Richter – Gmunden
Robert Hernler – roh design – Gmunden
Dr.in Ulrike Feichtinger (weripower, Gmunden) ist seit Feber 2010 nach einer Babypause wieder im Landesvorstand der Grünen Wirtschaft OÖ tätig. Ihr ist es wichtig, neue und nachhaltige Formen des Wirtschaftens zu denken, zu diskutieren und umzusetzen. “In der aktuellen Situation der Welt- und Regionalwirtschaft sind neue Konzepte notwendiger denn je,” ist Feichtinger überzeugt. “Um die entsprechenden Rahmenbedingungen für solche Veränderungen zu schaffen, engagiere ich mich bei der Grünen Wirtschaft.”
Bei der Wirtschaftskammer-Wahl erlangte die Grüne Wirtschaft oberösterreichweit mehr als 6 % aller Stimmen. Spitzenergebnisse erreichte die Grüne Wirtschaft OÖ insbesondere in den Fachgruppen “Film & Musikindustrie” (50,9%), “Kosmetiker & Masseure” (20,4%), “Werbung & Marktkommunikation” (16,7%), “Unternehmensberatung und Informationstechnologie” (16,5%) und “Gewerbliche Dienstleister” (15,2%). Hier ist die Grüne Wirtschaft OÖ jeweils zweitstärkste Kraft geworden.
GMUNDEN – Eine Betriebsbesichtigung der etwas anderen Art führte die Grüne Wirtschaft in Gmunden durch: Das Wiener Café lud zu einer Blindverkostung von 4 ausgewählten Kaffeesorten.
“Mein Herz schlägt schon lange für Bioprodukte. Daher biete ich hier im Wiener Café bio-fairtrade Kaffee an und baue gerade eine Bio-Fischzucht auf,” schwärmte Markus Moser, Gastgeber im Wiener Café. “Da liegt es nahe, die Grüne Wirtschaft zu unterstützen.”
Anlässlich der Kaffeeverkostung präsentierten sich die Grünen Kandidat/inn/en aus dem Bezirk für die Wirtschaftskammer-Wahl am 1. und 2. März. Acht Kandidat/inn/en der Grünen Wirtschaft treten in sechs verschiedenen Fachgruppen im Bezirk zur Wahl an. Besonders gut vertreten sind die EPUs (Einpersonenunternehmen) und Kleinstbetriebe. Doch mit Mag. Kuno Haas, seines Zeichens Geschäftsführer der Grünen Erde, steht auch ein Großbetrieb aus dem Bezirk für die Grüne Wirtschaft.
Die Grüne Wirtschaft tritt in Oberösterreich zum zweiten Mal zur Wirtschaftskammer-Wahl an und positioniert sich als Vertreterin für EPUs (Einpersonenunternehmen) und KMUs (Klein- und Mittelbetriebe). Deren tagtägliche Spitzenleitungen werden mit dem Slogan “Das Wirtschaftswunder bist du” gewürdigt: Unternehmer/innen schaffen nicht nur ihren eigenen Arbeitsplatz, sondern darüber hinaus oft auch Arbeitsplätze für andere.
“Wenn wir von ‘der Wirtschaft’ sprechen, denken die meisten an große Unternehmen. Dabei beschäftigen 91 % aller Unternehmen 0 bis 9 Mitarbeiter/innen,” betonte Dr.in Ulrike Feichtinger, Inhaberin von weripower Coaching & Training. “Wir von der Grünen Wirtschaft sind bei der WK-Wahl die einzige Liste, die authentisch diese Mehrheit der österreichischen Wirtschaft vertreten kann, weil wir selbst zu diesen Unternehmer/innen gehören!”
Für die Förderung der/des ersten Angestellten sprach sich Carl Christian Richter, Inhaber von Buchhandel Richter, aus: “Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass der Schritt vom Einzelunternehmer zum Arbeitgeber ein besonders großer Schritt ist. Solche eine Förderung unterstützt wiederum die regionale Wirtschaft, also die Nahversorgung vor Ort.”
“Die Grüne Wirtschaft fordert gesetzliche Rahmenbedingungen, die ökologisch und sozial agierenden Unternehmen Wettbewerbsvorteile bietet,” betonte Ing. Kurt Krautgartner, Prokurist von Sattler Energieconsulting. “Als Energieberater bin ich überzeugt, dass nur so der Wandel zu einer nachhaltigen Wirtschaft gelingen kann.”
“Wir werden den Kurswechsel hin zu einer ökologischen und sozialen Wirtschaftspolitik vorantreiben,” zeigte sich Robert Hernler, Inhaber von roh Design, engagiert. “Denn wir setzen uns für mehr Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit ein.”
“Die kleinen wie die großen Unternehmen benötigen ein gerechtes Steuersystem, das Arbeit finanziell entlastet,” betonte Mag. Kuno Haas, Geschäftsführer des Einrichtungshauses Grüne Erde. “Denn derzeit gehören die Personalkosten zu den größten Posten in der Buchhaltung jedes Unternehmens mit Mitarbeiter/innen.”
Ausschreibungsbedingungen, die auch Kleinbetrieben echte Chancen bieten, forderte Jürgen Leitner, Inhaber von proQos IT Services, gemeinsam mit der Grünen Wirtschaft: “Derzeit wenden sich die Ausschreibungen an die Branchenkaiser. Wir fordern daher Rahmenbedingungen, die die kleinen Betriebe vor Ort in den Regionen stärken.”
“Wir brauchen eine Interessenvertretung, die transparent, modern, schlank, sparsam und kundenorientiert arbeitet,” betonte Ing. Gerhard Scheutz, Geschäftsführer von Grosspointner IT-Lösungen. In dieselbe Kerbe schlug Peter Vratny, Inhaber von proserver1.at: “Speziell Unternehmer/innen außerhalb der Ballungszentren müssen sich auf ein modernes Service für Kammermitglieder verlassen können.”
Als ein engagierter Unterstützer der Grünen Wirtschaft outete sich Mag. Hermann Kranawetter, Inhaber von specialbikes.at: “Die Zukunft gehört grüner Mobilität. Daher verkaufe ich Elektrofahrräder, die einen wichtigen Beitrag zu regionaler nachhaltiger Mobilität leisten.
Kandidat/inn/en der Grünen Wirtschaft aus dem Bezirk Gmunden in alphabetischer Reihenfolge:
Carl Christian Richter – Buchhandlung Richter – Gmunden
Fachgruppe 310 “Papier- und Spielwarenhandel” http://www.buchhandelrichter.at/
Gerhard Scheutz – Grosspointner IT-Lösungen – Bad Goisern
Fachgruppe 704 “Unternehmensberatung und Informationstechnologie” http://www.grosspointner.at/
Jürgen Leitner, MCSA – proQos IT-Services – Pinsdorf
Fachgruppe 704 “Unternehmensberatung und Informationstechnologie” http://www.proqos.at/
Kuno Haas, Mag. – Grüne Erde – Scharnstein, Vorchdorf und weitere Standorte
Fachgruppe 317 “Elektro- und Einrichtungsfachhandel”, Fachgruppe 318 “Versand-, Internet- und allgemeiner Handel” und andere http://www.grueneerde.at/
Auf Initiative der Grünen Stadträtin Mag.a Johanna Bors findet seit 2009 das Projekt LebensKlima in Gmunden statt. Ziel des Projektes ist es, die Bevölkerung für den Zusammenhang zwischen dem persönlichen Lebensstil und dem Klimawandel zu sensibilisieren.
Am 21. Jänner fand im BG/BRG das erste Treffen der Fokusgruppen in Gmunden statt. Jugendliche, die in der ersten Phase des Projektes eine Fragebogenaktion durchgeführt hatten, waren ebenso vertreten wie ihre Lehrer. Zusätzlich kamen Menschen aus der Bevölkerung, aus den Vereinen, aus der Stadtpolitik und von den Medien, um ihren persönlichen Lebensstil zu diskutieren und zu präsentieren. In vier unterschiedlichen Lebensstil-Gruppen gingen die Teilnehmenden der Frage nach, wie viele Ressourcen sie in den Bereichen Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum verbrauchen.
Diese Beschreibungen fließen in das Planspiel ein, das am 9. April 2010 ab 15 Uhr in Gmunden stattfinden wird: In einem Rollenspiel erarbeiten die Teilnehmenden spielerisch Möglichkeiten, wie sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.
Anmeldungen für die Teilnahme am Planspiel unter elisabeth.knasmillner[at]raumregionmensch.at oder per Telefon 02534 / 4790-12.
Die Grüne Wirtschaft OÖ, Regionalgruppe Bezirk Gmunden, lädt zu einer Blindverkostung von 4 ausgewählten Kaffeesorten ins Wiener Cafe.
Im Zuge der Veranstaltung präsentieren sich auch die Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen Wirtschaft im Bezirk Gmunden für die Wirtschaftskammer-Wahl im März 2010.
Am Ende der Veranstaltung warten Frühstücksgutscheine auf die Verlosung!
Auf Initiative der Grünen Stadträtin Mag.a Johanna Bors findet seit 2009 das Projekt LebensKlima in Gmunden statt. Das Projekt untersucht den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Lebensqualität, bzw. Lebensstilen in verschiedenen österreichischen Regionen.
Bei diesem Fokusgruppen-Treffen werden erste Ergebnisse der Befragung, die in den Monaten November und Dezember durchgeführt wurden, präsentiert.
Eine Diskussion über den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Klimawandel und darüber, welchen Einfluss jede/r Einzelne auf den Klimawandel hat, sowie daraus abgeleitete Handlungsmöglichkeiten und Verbesserungsvorschläge für ein lebenswertes Gmunden, runden die Veranstaltung ab.
Im Projekt werden die Ergebnisse weiterentwickelt, um daraus Handlungsmöglichkeiten für die Bevölkerung aufzuzeigen, die den Klimawandel reduzieren und gleichzeitig die Lebensqualität erhöhen. Die Erkenntnisse aus Gmunden dienen als Grundlage für Politikempfehlungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene.
Anmeldung bei Fr. Elisabeth Knasmiller:
Tel.: 02534 / 4790 – 12 oder
elisabeth.knasmillner@raumregionmensch.at
Auf Initiative der Grünen Stadträtin Mag.a Johanna Bors findet seit Anfang des Schuljahres das Projekt LebensKlima statt. Es geht darum, Menschen zu sensibilisieren, welche Auswirkungen ihr Lebensstil auf das globale Klima hat. Gmunden ist Schauplatz der Untersuchungen im Bereich Kleinstadt. Das Projekt wird zum Vergleich auch in einer Großstadt (Graz) durchgeführt.
Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen erhielten eine Einführung in die Hintergründe von Lebensstilen und Weltklima. Sie wurden dann gebeten, Bezugspersonen mit einem Fragebogen zu interviewen - und so die Sensibilität in ihr Umfeld zu tragen. Im Jänner ist ein Workshop geplant, wo die Ergebnisse präsentiert werden.
Zu diesem Projekt gibt es sehr viel Material im WWW! Hier der Versuch einer Zusammenfassung!
Hier finden Sie die vorbereiteten Wortmeldungen der Grünen in der Sitzung des Gemeinderates von Gmunden am 14. Dezember 2009. Die spontanen Wortmeldungen sind ab ca. Anfang April 2010 im offiziellen Protokoll auf der Homepage der Gemeinde Gmunden nachzulesen.
Voranschlag 2010 - Budgetrede von Ulrike Feichtinger Download
Das Budget wurde mit den Stimmen von ÖVP und Stadtliste beschlossen.
Grüne, SPÖ und FPÖ lehnten den Voranschlag ab.
Gegenantrag zur Aufnahme eines Kassenkredites - Ulrike Feichtinger Download
Der Antrag der Grünen zielt darauf ab, den Kassenkredit zu entlasten und Rahmenbedingungen für die Budget-Disziplin zu setzen. Dieser Antrag bekam die Zustimmung von den Grünen und der SPÖ. Alle anderen stimmten dagegen.
Gebührenerhöhungen Wasser, Kanal und Müll - Wortmeldung von Ulrike Feichtinger Download
Die Gebührenerhöhungen dienen dazu, das Budget 2010 auszugleichen und Gmunden nicht zur Abgangsgemeinde werden zu lassen.
Aus systemischen Überlegungen lehnten die Grünen, die SPÖ und die FPÖ diese Gebührenerhöhungen ab. Unterstützung bekam die ÖVP nur von der Stadtliste.
Umwidmungsverfahren KR Asamer beim landwirtschaftl. Objekt “Lebenberg” - Wortmeldung Otto Kienesberger Download
KR Asamer möchte ein Bauernhaus am Nordhang des Grünberges in ein Mehrfamilienhaus umbauen. Das dafür notwendige Umwidmungsverfahren hat die ÖVP mit ihrer absoluten Mehrheit alleine beschlossen. Alle anderen Fraktionen sprachen sich gegen dieses Vorhaben aus.
Wortmeldung von Otto Kienesberger über die Siedlungsdichte und Umverteilung von unten nach oben Download
Anlässlich eines Berufungsverfahrens sprach der Grüne Fraktionsobmann, wie durch raumplanerische Maßnahmen eine Umverteilung von unten nach oben stattfindet.
Antrag auf Rückwidmung des Parkhotel-Areals von derzeit Wohngebiet in Tourismusgebiet - Otto Kienesberger Download
Das Areal des ehemaligen Parkhotels ist derzeit als Wohngebiet gewidmet, weil im Wohnungs- und Hotelprojekt Lacus Felix auf diesem Bereich Wohnungen vorgesehen sind. Der Grüne Antrag zielt darauf ab, dieses Areal wieder als Tourismusgebiet zu widmen, damit diese Fläche für einen Hotelbau geschützt ist.
Dieser Antrag bekam Zustimmung von den Grünen, der SPÖ und der Stadtliste. Durch die Gegenstimmen von ÖVP und FPÖ wurde der Antrag abgelehnt.
Antrag auf Rückkauf des Seebahnhof-Areals - Otto Kienesberger Download
Ein großer Teil des Seebahnhof-Areals wurde an KR Asamer verkauft, damit er sein Wohnungs- und Hotelprojekt Lacus Felix realisieren konnte. Da die vertraglich vereinbarte Frist zur Inbetriebnahme des Hotels (31.10.2010) nicht eingehalten werden kann, plädieren die Grünen dafür, vom vertraglich vorgesehenen Wiederkaufsrecht Gebrauch zu machen.
Dieser Antrag erhielt die Zustimmung von den Grünen und der SPÖ. Durch die Gegenstimmen von ÖVP, FPÖ und Stadtliste wurde er abgelehnt.
Nägel mit…
“Macht kaputt, was Euch kaputt macht…“, so fragwürdig dieser Alt-68er Satz schon in der Vergangenheit (welcher?) war, heute passt und stimmt er aus keiner Weltsicht, keinem ideologischen Kontext, keiner religiösen Vereinnahmung heraus mehr. Was aber treibt Menschen (Moment: Immer nur junge?) in die innere Verrohung, zu Vandalenakten, zu perversester Brutalität irgend einem unbedarften Nächsten gegenüber, zu organisiert gemeinsam begangenen Verbrechen etc. ohne Verständnis für öffentliches, also gemeinsames Eigentum, ohne ästhetischem Empfinden Einrichtungen und Kreaturen gegenüber, von Mitgefühl ganz zu schweigen - immer wieder zu sinnlosen Akten, die letztendlich doch nur gegen SICH SELBST gerichtet sind und sein können? Simples Beispiel ein harmloser Poesie-Schaukasten an der Traunpromenade, an “Lenaus Morgensitz”, zum 4. Mal einfach roher Gewalt zum Opfer gefallen!
Reichen all die präventiven Maßnahmen im gesellschaftlichen Raum (Wo ist unsere Sicherheitswache noch sicher, wow?), Therapieangebote für jeden individuellen Gebrauch (ach ja, die Psyche!), all die KONSUM - Überangebote mit dazugehörigen Rezepten und Gegenanzeigen, nicht mehr aus, die brüchig bis total baufällig gewordenen Lebensbetrugs - Gebäude zu sanieren, neu zu stabilisieren? Also doch “Macht kaputt…”? Nein, ganz sicher nicht.
Dann sitzen wir also alle wieder, wenn wir denn hineingekommen, in den politischen Gremien, mit Button, Blume, Tempo-Parolen (”Gas”, welch ein Erbe!), spüren wieder alleinige Machtansprüche und daraus resultierende Trauerarbeit (machen Wut wo Mut gefragt wäre, trotz oder wegen der permanenten Ignoranz POLITISCHER Mitbewerber) , müssen uns mit kleinstmöglicher Kariertheit bis totalem Unverstand herumschlagen, wo Weitsicht und Demokratievermögen angesagt wäre (und das nicht nur in Budget-Angelegenheiten). Die rechten Kontakte sind geknüpft, die Seilschaften stimmen, keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus, frohe Weihnachten so nebenbei, die Spendenkonten quellen über, das Establishment rülpst gläubig über den Tellerrand und gelobt Besserung. Alle Jahre wieder.
Die Armutsschere klafft weiter auseinander (des gibt’s doch bei uns net!), das Klima liegt schon beinahe im KLIMAKTERIUM (über ein C02-Werte verminderndes Stadtverkehrskonzept nachzudenken wird von engstirnigen Kleinstkrämern bis zum Suizid boykottiert!) Kultureinrichtungen, siehe Kino, werden, nicht einmal ansatzweise reflektiert, wegrationalisiert (”Kultur muss sich rechnen!” – Wirtschaft, Horatio, Wirtschaft!) Wo eigentlich noch den Mut und die Kraft hernehmen, mit “Macht…” friedvoller und mit dem Wort “kaputt…” gar nicht umgehen zu wollen, wo es doch sogar schon Nobelpreisreden ziert.
Frohes GRÜNES Fest wünscht
Erich Josef Langwiesner
Gemeinderat der Grünen Gmunden