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    Größenvergleich von Lacus Felix Neu und Hotel Austria

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Grüne für den Erhalt der Badebucht am Seebahnhof

Erstellt von itsuli am Samstag 10. Juli 2010

Logo Wer geht baden?GMUNDEN – In der Sitzung des Gemeinderates am 9. Juli 2010 gingen die Wogen hoch, als das Hotelprojekt Lacus Felix Neu diskutiert wurde. Die Grünen setzten sich als einzige Partei für den Erhalt des gesamten Seebahnhof-Areals als öffentliche Erholungsfläche ein.

Grafik zur Verdeutlichung der Grünen Argumentation

Trotz gültiger Baubewilligungen hatte KR Hans Asamer sein Wohnungs- und Hotelprojekt Lacus Felix im Bereich des ehemaligen Parkhotels und des Seebahnhofes nicht durchgeführt. Aus gesundheitlichen Gründen hatte er das Projekt an seinen Sohn, Dr. Manfred Asamer, abgegeben. Dieser hatte ein neues Projekt ausarbeiten lassen, das ein spiralförmiges Hotel auf der Halbinsel des Kriegerdenkmals vorsieht.

Josef SperrerDieses Projekt Lacus Felix Neu beschäftigte nun erstmals den Gmundner Gemeinderat in einer hitzigen Sitzung. “Wir Grüne sind weiterhin für die Errichtung eines Hotels am Areal des ehemaligen Parkhotels und gegen die Errichtung von Wohnungen auf diesem Areal,” stellte der Grüne Gemeinderat DI Josef Sperrer gleich am Beginn der Diskussion klar. Sperrer weiter: “Daher kommt für uns die beantragte Ausweitung des Wohngebietes nicht in Frage. Wir sind auch dagegen, dass die Parkanlage, das Freibad und die Spiel- und Liegewiese in ein Sondergebiet des Baulandes umgewidmet werden.”

Wenn auf dem Parkhotel-Areal Wohnungen gebaut werden, muss für den Hotelbau vermehrt auf öffentliche Erholungsflächen zurückgegriffen werden. “Daher treten wir für eine Rückwidmung des Parkhotel-Areals ein,” verdeutlichte die Grüne Stadträtin Mag.a Johanna Bors die Position ihrer Partei. “Derzeit ist es Wohngebiet und soll nach unserer Vorstellung wieder Tourismusgebiet werden, damit dieses Areal für ein Hotel reserviert bleibt.”

Robert HernlerDoch mit den Stimmen aller anderen Fraktionen beschloss der Gemeinderat, das Projekt stattdessen auf der Halbinsel des Kriegerdenkmals zu forcieren. “Der vorliegende Plan sieht vor, dass die öffentliche Badebucht beim Seebahnhof zur Gänze abgebaggert wird, damit eine Insel für das neu geplante Hotel entsteht,” erläuterte der Grüne Gemeinderat Robert Hernler und verwies auf eine Grafik, die er zur Verdeutlichung der komplexen Situation angefertigt hatte.

Der Bereich des Seebahnhof-Parkplatzes ist als Park mit Hotelzufahrt geplant und in den Plänen als Bauland ausgewiesen. Hernler ist darüber erbost: “Wenn diese reservierte Erweiterungsfläche auch noch verbaut wird, bleibt so gut wie gar nichts mehr für die Öffentlichkeit übrig!”

02_ulrike_feichtingerDie Grünen wehrten sich gegen eine Verkleinerung der öffentlichen Erholungsfläche und forderten sogar noch mehr: “Wir beantragen den Rückkauf des Seebahnhof-Areals wie es in den Verträgen mit KR Asamer festgehalten ist,” stellte die Grüne Gemeinderätin Dr.in Ulrike Feichtinger klar. Sie verwies auf eine rasant anwachsende Facebook-Fanseite, die von engagierten Jugendlichen eingerichtet worden war mit dem Ziel, das Seebahnhof-Areal als öffentliche Erholungsfläche zu erhalten. Zum Zeitpunkt der Gemeinderat-Sitzung hatten sich bereits mehr als 1.200 Personen für den Erhalt des Seebahnhof-Areals eingetragen.

“Über dieses Zeichen kann der Gemeinderat nicht einfach hinweggehen,” betonte Feichtinger. “Hier wird offensichtlich, dass die Mehrheit im Gemeinderat in der Vergangenheit gegen die Interessen der Bevölkerung entschieden hat, als diese sensiblen Grundstücke an einen Privaten verkauft worden sind.” Im Jahr 2008 stimmten lediglich die Grünen gegen einen Verkauf des Seebahnhof-Areals.

01_johanna_borsIm Sommer 2009 war dann die SPÖ auf einen Lacus-Felix-kritischen Kurs umgeschwenkt. “Dass die SPÖ nun mit ÖVP und FPÖ für das Projekt Lacus Felix Neu stimmt, ist für uns sehr überraschend,” wundert sich die Grüne Stadträtin Mag.a Johanna Bors. “Vor einem Jahr hatte sich die SPÖ noch als Retterin des Seebahnhofes profiliert, und nun stimmt sie im Gemeinderat den Verbauungsplänen zu. Das passt einfach nicht zusammen,” so Bors weiter.

Grafik:
Download, Robert Hernler, Die Grünen Gmunden

Weiterführende Informationen:
Weitere Grafiken zur Verdeutlichung der Auswirkungen des Projektes Lacus Felix Neu

Link-Sammlung zu diversen Plänen, Skizzen und Modell-Ansichten von Lacus Felix Neu

Archiv der Aktivitäten der Grünen rund um das Projekt Lacus Felix

Archiv bzw. Link-Sammlung zur Chronologie des Projektes Lacus Felix

Rückfragehinweis:
Ulrike Feichtinger – ulrike.feichtinger@gruene.at – 0650 / 460 4103

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Gemeinderat-Sitzung vom 9. Juli 2010

Erstellt von itsuli am Samstag 10. Juli 2010

Logo Wer geht baden?

TOP 3 - Nachtragsvoranschlag 2010
Hier klicken für ein Download der Rede von Ulrike Feichtinger

TOP 13 bis TOP 18 - Hotelprojekt Lacus Felix Neu
Hier klicken für ein Download von den Grünen Wortmeldungen von Josef Sperrer, Robert Hernler, Johanna Bors und Ulrike Feichtinger

Bei TOP 17 handelt es sich um den Antrag der Grünen auf Rückkauf des Seebahnhof-Areals.
TOP 18 beschäftigt sich mit dem Antrag der Grünen auf Rückwidmung des Parkhotel-Areals von Wohngebiet in Tourismusgebiet.

Wir haben weitere Bilder, Skizzen und Pläne von Lacus Felix Neu in einer Link-Sammlung für Sie bereitgestellt!

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Grafische Aufbereitung des Planes von Lacus Felix Neu

Erstellt von itsuli am Mittwoch 7. Juli 2010

Logo Wer geht baden?Robert Hernler hat die Pläne und Skizzen des Hotelprojektes Lacus Felix Neu grafisch so aufbereitet, dass leicht zu erkennen ist, wie sich das Seebahnhof-Areal durch den Hotelbau verändern würde.

So würde das Seebahnhof-Areal nach Verwirklichung von Lacus Felix Neu ausschauen

Auf dem ersten Bild ist im großen Zusammenhang erkennbar, wo das Hotel geplant ist. Wenn wir den Hotel-Ausschnitt vergrößern, werden die Details deutlicher:

Ansicht Seebahnhof-Areal nach Realisierung von Lacus Felix Neu

Rot eingezeichnet sind jene Flächen, die derzeit Land sind und ausgebaggert werden. Gelbe Flächen werden dafür aufgeschüttet. Blau ist Bauland, das Asamer gehört und das im ersten Entwurf als Park aufgeführt wird und als “Erweiterungsfläche” geführt wird. In diesem Bereich ist auch die Hotelzufahrt geplant. Die gepunkteten Bereiche stellen einen Schilfgürtel dar.

Im Größenvergleich ist zu erkennen, dass Lacus Felix Neu eineinhalb Mal so lang und eineinhalb Mal so hoch wie das ehemalige Hotel Austria auf der Esplanade geplant ist.

Größenvergleich von Lacus Felix Neu und Hotel Austria

Größenvergleich von Lacus Felix Neu und Hotel Austria

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Anträge der Grünen zu Lacus Felix Neu - Gemeinderatsitzung Juli 2010

Erstellt von itsuli am Freitag 2. Juli 2010

Logo Wer geht baden?Für die kommendee Gemeinderat-Sitzung am 9. Juli 2010 haben wir Grüne Gmunden wieder unsere bekannten Forderungen als Anträge an den Gemeinderat eingebracht:

1. Antrag auf Rückkauf von jenen Teilen des Seebahnhof-Areals, die an KR Asamer bzw. seine Gesellschaften verkauft worden sind:
–> Download des Antrages
Otto Kienesberger hat in diesem Dokument auch die rechtlichen Grundlagen zusammengetragen und damit die Chronologie der Ereignisse zusammengefasst.

2. Antrag auf Erlassung eines Neuplanungsgebietes bzw. Antrag auf Umwidmung des Parkhotel-Areals von derzeit Kerngebiet in Tourismusgebiet
–> Download des Antrages

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Einladung zur Gemeinderat-Sitzung am 9. Juli 2010

Erstellt von itsuli am Freitag 2. Juli 2010

Am 9. Juli um 17 Uhr findet die nächste Sitzung des Gmundner Gemeinderates statt. Die Gemeinderat-Sitzungen sind öffentlich. Das bedeutet: Alle Interessierten können zuhören kommen!

Anfangs wird der Nachtragsvoranschlag behandelt, dann einige Darlehen und andere Finanz-Angelegenheiten.

Bei den Bau-Agenden steht das neue Hotelprojekt Lacus Felix im Vordergrund sowie einige kleinere Liegenschaftsverkäufe.

Im Themenbereich Verkehr wird vor allem die Parkraumbewirtschaftung im Traundorf diskutiert und beschlossen.

Download der gesamten Tagesordnung

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Aktion: Einkommen ist kein Beichtgeheimnis

Erstellt von itsuli am Mittwoch 30. Juni 2010

Gemeinderätin Ulrike Feichtinger im Gespräch

Einkommen ist kein Beichtgeheimnis, aber Benachteiligungen bei Lohn und Gehalt sind keine Seltenheit. Damit soll bald Schluss sein!

“Die Anfang Juni mit den Sozialpartnern erzielte Einigung, Einkommenstransparenz im Gesetz zu verankern, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, dem weitere folgen müssen. Wir nützen diesen Schwung und fordern, dass sukzessive bereits in Betrieben mit mehr als 25 MitarbeiterInnen die durchschnittlichen Löhne und Gehälter von Frauen und Männern in Form von Einkommensberichten offengelegt werden. Die meisten Frauen arbeiten in Klein- und Kleinstbetrieben, nur so profitieren auch sie davon!“ erklärt SPÖ Bezirksfrauenvorsitzende Sabine Promberger.

Obwohl Frauen heute so gut ausgebildet sind wie noch nie, schützt sie das nicht vor ungleicher Bezahlung. Arbeitnehmerinnen in Oberösterreich verdienen bis zu 40% weniger als Männer, selbst bei Vollzeit beträgt die Differenz noch 30%. Bis zu 18% verdienen Frauen weniger, nur weil sie Frauen sind, denn diese Zahl ist statistisch nicht erklärbar. Oft werden Frauen schlechter eingestuft, sie erhalten weniger Zulagen oder Prämien. Aber die Frauen wissen das nicht – ihnen fehlt der Vergleich.

Mag.a Johanna Bors von den Grünen Gmunden betont: “Als Vorbild für andere Betriebe soll das Land Oberösterreich voran gehen und in landeseigenen bzw. landesnahen Betrieben Einkommensberichte erstellen. Immerhin hat OÖ (nach Vorarlberg) den zweitgrößten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschied im Bundesländervergleich.”

“Die sicherste Art eine Ungerechtigkeit überleben zu lassen ist, sie zu verschweigen. Gerade deswegen sind geschlechtsspezifische Einkommensberichte ein ganz wesentlicher Schritt, damit Frauen endlich die gleichen Löhne erhalten wie ihre männlichen Kollegen“, ist Iris Kästel von Frauenforum Salzkammergut überzeugt.
Gruppenfoto

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Die Finanzprüfung der Grünen OÖ in guten Händen

Erstellt von itsuli am Dienstag 29. Juni 2010

02_ulrike_feichtingerGMUNDEN/LINZ – Am vergangenen Samstag wurde Dr.in Ulrike Feichtinger mit überwältigender Mehrheit in ihrer Funktion als Rechnungsprüferin der Grünen Oberösterreich bestätigt.

Bei der Landesversammlung der Grünen Oberösterreich wurde der gesamte Vorstand einschließlich RechnungsprüferInnen neu gewählt. Ein überwältigendes Ergebnis von 100% der Stimmen bestätigten Dr.in Ulrike Feichtinger, Grüne Gemeinderätin aus Gmunden, in ihrem Amt, das sie bereits seit 2004 bekleidet.

“Ich bin zutiefst berührt, dass wirklich alle anwesenden Personen für mich als Rechnungsprüferin gestimmt haben,” kommentiert Feichtinger das Ergebnis. “Offensichtlich bin ich auf dem richtigen Weg, meinen Kolleginnen und Kollegen die Finanzen der Partei möglichst klar und einfach darzustellen!”

Feichtinger wird die Finanzen der Grünen Oberösterreich in den kommenden beiden Jahren gemeinsam mit Franz Baumann aus Perg prüfen. “Wir sind ein eingespieltes Team,” so Feichtinger. “Im Landesvorstand der Grünen Wirtschaft arbeiten wir schon seit längerer Zeit zusammen.”

Für Foto-Download hier klicken

Rückfragehinweis:
Ulrike Feichtinger – ulrike.feichtinger@gruene.at – 0650 / 460 4103

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Positionspapier: Historik Hotel - warum nicht auch in Gmunden?

Erstellt von itsuli am Dienstag 29. Juni 2010

historikhotel_kollageGMUNDEN – Die Grünen plädieren für die Nutzung von innerstädtischer Altbau-Substanz für touristische Zwecke. In Hallstatt gibt es bereits ein Historik-Hotel – warum nicht auch für Gmunden?

In Gmunden stehen eine Anzahl von kulturell wertvollen Gebäuden leer oder sind teilweise ungenutzt. Gleichzeitig entwickelt sich der Kultur- und Naturtourismus positiv und der Kurzzeittourismus erreicht saisonal hohe Spitzen. Es fehlt jedoch an attraktiven Nächtigungsmöglichkeiten. Daher ist die Nutzung der Altbau-Substanz für touristische Zwecke eine echte Alternative.

Ein Gefühl wie zu Hause mit dem Service eines Hotels
Die Nutzung der reichen Vergangenheit für eine erfolgreiche Zukunft, das ist das Ziel der Historik Hotel Idee. Historische Gebäude werden für touristische Zwecke sorgfältig saniert und durch eine gemeinsame Rezeption betreut.

Der Vorteil des Historik-Hotels liegt in der Nutzung bestehender Bausubstanz und bereits bestehender touristischer Infrastruktur: Restaurants, Cafes, Seminarräume, Geschäfte in der Innenstadt etc. Dadurch wird die Innenstadt belebt, die regionale Wirtschaft gestärkt und der authentische Natur- und Kulturtourismus nach Gmunden gezogen.

Revitalisierung fördert Tourismus
Wertvolle Bausubstanz wird revitalisiert und damit die Qualität der Altstadt von Gmunden gehoben. Die Gebäude werden mit niveauvollen Suiten ausgestattet und primär einer touristischen Nutzung zugeführt. Die zentrale Organisation entbindet die GebäudeeigentümerInnen von der persönlichen Betreuung und bindet örtliche Gewerbebetriebe ein. Hauptzielgruppe sind kulturinteressierte Gäste.

Interesse wecken
Es soll nicht verschwiegen werden, dass ein Historik-Hotel auch mit einem organisatorischen Aufwand verbunden ist: Von der gemeinsamen Leitbildentwicklung über die Objektsuche bis hin zur Erstellung einer Homepage.

Die Grünen Gmunden luden daher DI Winfried Lechner zu einer Informationsveranstaltung ein, um eine positive Einstellung bei den Stadtverantwortlichen und bei der Bevölkerung für diese Idee zu wecken. DI Lechner ist Architekt und war maßgeblich an der Realisierung des Historik-Hotels in Hallstatt beteiligt. In seinem überaus interessanten Vortrag betonte er, dass Gmunden durchaus für die Einrichtung eines Historik-Hotels geeignet sei.

Außerdem unternahmen die Grünen Gmunden eine Exkursion nach Hallstatt, um sich von dem dort bestehenden Historik-Hotel selbst ein Bild zu machen. “Man muss die Heritage Hotels einfach gesehen haben, die Qualität und das besondere Flair einfach gespürt haben!” ist Umweltstadträtin Johann Bors nach der Exkursion begeistert.

Rückfragehinweis:
Ulrike Feichtinger – ulrike.feichtinger@gruene.at – 0650 / 460 4103

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Präsentation HeritageHotel - HistorikHotel

Erstellt von itsuli am Donnerstag 20. Mai 2010

historikhotel_kollageAm 28. April 2010 war Architekt DI Winfried Lechner auf Einladung der Grünen zu Gast in Gmunden, um konkret über seine Erfahrungen bei der Realisierung des Heritage Hotel Hallstatt zu berichten. Diese Hotelform, die auch Historik Hotel oder Arlbergi diffusi bezeichnet wird, zeichnet sich dadurch aus, dass bestehende historische Gebäude liebevoll renoviert werden und später als hochwertige Gästezimmer zur Verfügung stehen. So entsteht ein einmaliges Flair: historische Gebäude und moderne Ausstattung in einem wunderschönen landschaftlichen Ambiente.

DI Winfried Lechner hat uns seine Präsentation zum Download für alle Interessierten zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür! :)

Download der Präsentation von DI Winfried Lechner (pdf, 5 MB)

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18. Mai 2010: Grüne Position zu Lacus Felix Neu

Erstellt von itsuli am Dienstag 18. Mai 2010

Das neue HotelprojektLogo Wer geht baden?
Die Planung sieht vor, das Hotel von 150 auf 135 Zimmer zu reduzieren und die verbaute Fläche zu halbieren. Dafür muss es höher gebaut werden (9 Geschoße mit einer Höhe von insgesamt 31,7 m, spiralförmig mit ovalem Grundriss und Innenhof). Als Standort ist der Bereich des jetzigen Kriegerdenkmals vorgesehen.

(Planskizzen finden Sie auf lacusfelix.at)

Die Durchgängigkeit vom Krakowitzer Kai zum Seebahnhof-Spitz ist ostseitig des geplanten Hotels vorgesehen. Der Platz oberhalb der Tiefgarage, das ist zwischen Hotel und Traunsteinstraße, soll als Park gestaltet werden, sofern dies überhaupt über der Tiefgarage möglich ist. In diesem Park wird eine Zufahrtmöglichkeit für Hotelgäste geschaffen. Zudem ist dieser Bereich für spätere Erweiterungsflächen des Hotels vorgesehen. Eine Einzäunung ist nicht vorgesehen.

Das Hotel soll jetzt unabhängig vom Wohnprojekt realisiert werden, da Dr. Manfred Asamer mit den Geschwistern Holzinger (Eigentümerinnen vom Parkhotel-Areal) keine Einigung erzielen konnte.

03_otto_kienesberger Grüne Position
Im Grunde genommen hat sich durch das neue Projekt an unserer Beurteilung nichts Wesentliches geändert. Unsere Position war von Anfang an:

  • JA zu einem Hotel auf dem Areal des ehemaligen Parkhotels.
  • NEIN zu Wohnungen auf dem Areal des ehemaligen Parkhotels.
  • JA zur öffentlichen Erholungsfläche.

Beurteilung des neuen Projektes

Orts- und Landschaftsbild
Mit einer Länge von 60 Metern und einer Höhe von 32 Meter ist es um die Hälfte länger und um fünf Meter höher als das Hotel Austria (40 m lang und 27 m hoch) in der Innenstadt. Durch den exponierten Standort wird sich die Frage der Maßstäblichkeit stellen. Vom Bundesdenkmalamt gibt es bereits eine negative Stellungnahme, es hat allerdings im Verfahren keine Parteistellung.

Wir Grüne warten ab, wie der Gestaltungsbeirat dazu steht – er tagt am 18. Mai –, hat er doch beim bewilligten Projekt ein Abrücken des Hotels nach Südosten (Richtung Badebucht) gefordert, um den hohen Baumbestand beim Kriegerdenkmal als Grünkulisse zur besseren Einbindung des sechsgeschoßigen Gebäudes erhalten zu können. Der Gestaltungsbeirat müsste also eine 180º Kehrtwendung machen.

Wie die Naturschutzabteilung das neue Projekt beurteilt, werden wir im Verfahren sehen.

Erholungsflächen
Bei den allgemeinen Erholungsflächen kommt es zu einem Abtausch: Der Park beim Kriegerdenkmal (unseres Wissens nach im Eigentum von KR Hans Asamer, von der Gemeinde gepachtet) wird für das Hotel benötigt, die Badebucht (im Eigentum der Gemeinde, laut Vertrag bei Hotelbetrieb an KR Hans Asamer verpachtet) soll laut Aussagen der Projektanten öffentliche Badebucht bleiben. Hier ergibt sich eine wesentliche Änderung der Verträge.

Der angekündigte Park über der Tiefgarage (wo jetzt der Bahnhof steht) ist nicht wirklich als öffentliche Erholungsfläche zu beurteilen, da die Fläche als Hotelzufahrt genützt wird und für eine spätere Erweiterung des Hotels vorgesehen ist.

Festzustellen ist auch, dass die Badebucht durch die Baumasse des neuen Hotels am Nachmittag stark beschattet sein wird. Was die Gestaltung der Freiflächen betrifft, darf der neue Plan nicht allzu ernst genommen werden (Radverbindung zur Traunsteinstraße fehlt, Schiffsanlagestelle muss mindestens 200 Meter von der Badefläche entfernt sein, die Badestufen müssen erst naturschutzbehördlich bewilligt werden, …).

Wirtschaftlichkeit
Wie Karl Kammerhofer schon errechnet hat, ist die Wirtschaftlichkeit des Hotels mit einer geschätzten Investitionssumme von 32 Mio. Euro (nur Hotel, ohne Tiefgarage) fraglich. Nach dem derzeitigen Stand fällt zudem die Querfinanzierung mit den Wohnungen weg. Die von Dr. Manfred Asamer erhofften Förderungen durch das Land OÖ sind ebenfalls eher unwahrscheinlich, da nicht EU-konform.

Zusammenfassende Beurteilung
Unsere Ablehnungsgründe (Wohnungen statt Hotel auf dem Areal des ehemaligen Parkhotels und dadurch starker Verlust öffentlicher Erholungsflächen, Verkauf des Seebahnhof-Areals anstelle eines Baurechts) bleiben auch beim neuen Projekt aufrecht. Dem Vorteil der besseren Durchgängigkeit und Erhaltung der Badebucht (allerdings bei gleichzeitigem Verlust des Parkes beim Kriegerdenkmal) stehen gravierende Nachteile gegenüber:

  • stärkere Auswirkungen auf das Stadt- und Landschaftsbild durch den neungeschoßigen Bau an der exponiertesten Stelle und
  • noch mehr Wohnungen anstelle eines Hotelbetriebes am Areal des ehemaligen Parkhotels.

Otto Kienesberger im Mai 2010

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